Verbindung zu Databricks (nativ)
Um einen Databricks-Workspace mit der DQC Platform zu verbinden, geben Sie Workspace-Host, einen HTTP-Pfad zu einem SQL Warehouse oder Cluster, den Unity-Catalog-Namen sowie Anmeldedaten an. DQC nutzt das native Databricks-SQL-Protokoll — bei einem SQL Warehouse ist kein Spark-Cluster-Start nötig.
Wenn Sie zuvor den älteren Databricks (Spark)-Connector verwendet haben, ist dies der moderne Ersatz. Der alte Connector wird abgelöst — siehe Migrationshinweis am Ende dieser Seite.
Databricks-Connector hinzufügen
So starten Sie:
Wechseln Sie zur Seite Konnektoren > Datenquellen
Klicken Sie auf die Kachel Databricks
Tragen Sie die unten beschriebenen Verbindungsparameter ein und wählen Sie eine Authentifizierungsmethode
Benötigte Verbindungsinformationen
Feld | Beispiel | Beschreibung |
|---|---|---|
Name |
| Frei wählbarer Name, unter dem dieser Connector in DQC angezeigt wird |
Host |
| Workspace-Host ohne den |
HTTP-Pfad |
| HTTP-Pfad des SQL Warehouses oder Clusters. Zu finden in Databricks unter SQL Warehouses → Connection details oder Compute → JDBC/ODBC. |
Compute-Typ |
| Wählen Sie SQL Warehouse für serverlose oder Pro-Warehouses (empfohlen) oder Compute Cluster für interaktive Cluster. |
Authentifizierungsmethode |
| Entweder Token (Personal Access Token) oder Client ID / Secret (OAuth Service Principal). |
Catalog |
| Name des Unity Catalogs mit den relevanten Schemata und Tabellen |
DB Schema |
| Schema (Datenbank) innerhalb des Catalogs. Default = Workspace-Standard, falls leer. |
Authentifizierungsmethode wählen
Variante A — Personal Access Token
Erzeugen Sie in Databricks unter User Settings → Developer → Access tokens einen neuen Token. Empfohlen für schnelle Einrichtung und Einzel-Workspaces.
Variante B — OAuth Service Principal
Empfohlen für den produktiven Einsatz. Erforderlich sind:
Client ID — die Application-ID des Service Principals
Client Secret — das für den Service Principal generierte OAuth-Secret
Gewähren Sie dem Service Principal in Unity Catalog die Rechte USE CATALOG, USE SCHEMA und SELECT auf den Ziel-Catalog bzw. das Ziel-Schema.
Unity-Catalog-Berechtigungen
Gewähren Sie dem technischen Benutzer oder Service Principal die folgenden Rechte auf dem Ziel-Catalog und -Schema:
GRANT USE CATALOG ON CATALOG <catalog> TO `<service_principal>`;
GRANT USE SCHEMA ON SCHEMA <catalog>.<schema> TO `<service_principal>`;
GRANT SELECT ON SCHEMA <catalog>.<schema> TO `<service_principal>`;
GRANT CREATE VOLUME ON SCHEMA <catalog>.<schema> TO `<service_principal>`;Warum CREATE VOLUME?
Der native Connector folgt der Unity-Catalog-Best-Practice für den Umgang mit temporären Daten: Statt Zwischenergebnisse an Unity Catalog vorbei abzulegen, speichert er sie in einem governed Volume direkt im konfigurierten Catalog/Schema zwischen. Das Volume dient ausschließlich als temporärer Staging-Bereich während der Abfrageausführung. In der Regel enthält es nur technische Metadaten und kurzlebige Hilfsdateien, die Databricks Compute benötigt. Die Dateien werden nach Gebrauch wieder entfernt, es entstehen keine dauerhaften Kopien Ihrer Daten.
Diese Berechtigung bewirkt nicht:
Zugriff auf Daten, die Sie nicht explizit freigegeben haben
dauerhafte Änderungen an Ihren Daten
eine Umgehung bestehender Unity-Catalog-Zugriffskontrollen
SQL Warehouse vs. Compute Cluster
SQL Warehouse — empfohlen. Geringere Latenz, kein Spark-Start. HTTP-Pfad hat das Format
/sql/1.0/warehouses/<id>.Compute Cluster — nur, wenn ein vorhandener interaktiver Cluster genutzt werden muss. HTTP-Pfad hat das Format
/sql/protocolv1/o/<workspace_id>/<cluster_id>.
Was wird importiert
Alle Tabellen und Views im konfigurierten Catalog/Schema, die der Benutzer (oder Service Principal) lesen darf
Delta-, Parquet- und externe Tabellen werden gleichermaßen unterstützt
Catalog und Schema sind an den Connector gebunden — für einen anderen Catalog oder ein anderes Schema legen Sie einen neuen Connector an
Migration vom alten Databricks-(Spark-)Connector
Der alte Databricks (Spark)-Connector — der PySpark verwendet hat und eine Cluster ID zwingend benötigte — ist veraltet und wird in einem zukünftigen Release entfernt. Legen Sie Ihre Verbindung möglichst mit diesem Connector und dem Compute-Typ SQL Warehouse neu an. Die Migration ist unkompliziert: Host, Zugangsdaten (Token oder Service Principal), Catalog und Schema bleiben gleich; lediglich der HTTP Path kommt hinzu. Denken Sie auch an die oben beschriebene CREATE-VOLUME-Berechtigung.
Verbinden und Berechtigungen vergeben
Nach dem Speichern prüft DQC die Anmeldedaten, lädt die verfügbaren Tabellen und lässt Sie auswählen, welche davon bereitgestellt werden sollen. Wer den Connector innerhalb von DQC verwenden darf, steuern Sie über Datenquellen-Berechtigungen.