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Private Cloud & On-Premises Deployments

Die DQC Platform kann in privaten Cloud-Umgebungen oder vollständig On-Premises betrieben werden – und stellt damit vollständige Datenhoheit und die Einhaltung interner IT-Richtlinien sicher.


Voraussetzungen für die Bereitstellung

Für den Betrieb der DQC Platform in einer privaten Umgebung sind folgende Infrastrukturkomponenten erforderlich:

  • Kubernetes-Cluster – Version ≥ 1.29.9

  • PostgreSQL-Datenbank – Version ≥ 14


Unterstützte Single Sign-On (SSO)-Anbieter

Die Plattform unterstützt moderne Authentifizierungsmethoden:

  • Microsoft Entra (ehemals Azure AD)

  • Okta

  • Jeder OpenID-Connect-kompatible Anbieter


Eigenes LLM einbinden

Es ist möglich, eigene LLM-Instanzen mit der DQC Platform zu verbinden. Die Plattform ruft dabei kein einzelnes, fest hinterlegtes Modell auf: Jede Anfrage wird an eine Fähigkeitsklasse geleitet. Ein einzelner Anbieter kann alle Klassen abdecken, und ein Modell kann mehrere Klassen bedienen.

Unterstützte Anbieter

  • Anthropic Claude — über die Anthropic API oder Amazon Bedrock

  • OpenAI — über die OpenAI API

  • Google Gemini — über Google Vertex AI

Wie viele Modelle werden benötigt?

Mindestens zwei Modelle: STANDARD und FAST. Alle übrigen Klassen greifen auf eines dieser beiden zurück. Es ist daher möglich, mit zwei Modellen zu starten und später gezielt eigene Modelle für einzelne Klassen zu ergänzen.

Modellklassen

Klasse

Wofür sie eingesetzt wird

Eigenes Modell

Anthropic

OpenAI

STANDARD

Regelvorschläge, Datenanreicherung, Dublettenauflösung, Coding Assistant

Erforderlich

Claude Sonnet 4.6

GPT-5.6 Luna

FAST

Chat, Coding Assistant, LLM-Regeln

Erforderlich

Claude Haiku 4.5

GPT-5.6 Luna

NANO

Regelbeschreibungen, Benennung von Regelsätzen und Missionen

Optional — nutzt FAST

Claude Haiku 4.5

GPT-5.6 Luna

COLUMN_RELATION

Spaltenzuordnung beim Mapping von Systemtabellen

Optional — nutzt FAST

Claude Haiku 4.5

GPT-5.6 Luna

PDF_PROCESSING

PDF-Extraktion, Schema-Chat, Vorschau-Erzeugung

Optional — nutzt STANDARD

Claude Sonnet 4.6

GPT-5.6 Luna

REASONING

Reserviert für komplexe, mehrstufige Analysen

Optional — nutzt STANDARD

Claude Opus 4.8

GPT-5.6 Terra oder Sol

Mindestversionen

  • Anthropic — Claude 4.x oder neuer. Sonnet 4.6 (STANDARD) und Haiku 4.5 (FAST) sind die getestete Basis.

  • OpenAI — GPT-5.4 oder neuer. GPT-5.4 ist die Untergrenze und funktioniert in allen Klassen. GPT-5.6 Luna ist bei Kosten und Latenz die bessere Wahl und die empfohlene Voreinstellung.

  • Google — Gemini 3.x oder neuer. Gemini 3.5 Flash deckt STANDARD und FAST ab, Gemini 3.1 Flash Lite die Klasse NANO.

Was die Modelle unterstützen müssen

  • Tool Calling — die Plattform arbeitet agentisch, jedes Modell muss daher Funktionen aufrufen können.

  • Structured Outputs — Ergebnisse werden gegen JSON-Schemata validiert. Bei Gemini setzt das Version 3 oder neuer voraus.

  • Binäre PDF-Eingabe — nur für die Klasse PDF_PROCESSING. Das Modell muss PDF-Dateien direkt entgegennehmen; getestet ist Claude Sonnet 4.6 (oder neuer). Fehlt diese Fähigkeit, stehen PDF-basierte Prüfungen nicht zur Verfügung — die übrige Plattform bleibt davon unberührt.

Die Zugangsdaten für den gewählten Anbieter werden im Rahmen der Bereitstellung hinterlegt — der Onboarding-Kontakt begleitet diesen Schritt.


undefined Hinweise

  • Die On-Premises-Bereitstellung ermöglicht vollständige Kontrolle über Daten und Infrastruktur

  • BYO-LLM („Bring Your Own LLM“) erlaubt individuelle Anpassung und erfüllt interne Governance-Anforderungen

  • Mehr erfahren: Technischer Bereitstellungsleitfaden, SSO-Konfiguration, LLM-Integrationsanleitung